Pferde mit Tauchschein

Pferde mit Tauchschein

Das Leben als Pferd in einem Sumpfgebiet ist hart. Alles ist nass, überall steht das Wasser und es ist niemand da, der aufwischt. Was also tun, wenn man Hunger hat und grasen möchte?

Als Pferd in einem Sumpfgebiet hat man es wirklich nicht leicht. Es ist Frühstückszeit und unter der Wasseroberfläche warten die schönsten Gräser. Aber wie kommt man ran? In der Seemannssprache würde man nun sagen: "Alle Schotten dicht". Und genau das tun sie.

Die Rede ist von den Camargue Pferden, die in der namensgebenden Camargue in Südfrankreich beheimatet sind. Und die Schotten sind in diesem Fall die Nüstern. Ein Camargue Pferd kann nämlich mit geschlossenen Nüstern unter Wasser fressen und den Kopf bis zu den Augen in den Fluten versenken.

Natürlich grast es nicht minutenlang am Grund, denn atmen muss es ja auch noch. Aber das Camargue Pferd hat damit soetwas wie das Seepferdchen-Schwimmabzeichen. Das Verschließen für kurze Zeit ermöglicht dem Camargue Pferd, in seiner feuchten Heimat auch Gräser unter der Wasseroberfläche abzugrasen.

Wieder mal ein schönes Beispiel, wie sich Tiere ihrem Lebensraum anpassen können.

Hättet ihr´s gewusst?

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