Usniotica zur Unterstützung gegen Gardien
Usniotica

Artikelnummer: PNH199

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PerNaturam Usniotica zur Unterstützung gegen Gardien

Der Darm mit seiner Darmflora ist sehr wichtig für die Funktionsweise des Immunsystems deines Hundes. Zurecht wird der Darm generell auch als Hauptsitz des Immunsystems bezeichnet. Umso wichtiger ist daher die Pflege einer gesunden Darmflora, damit diese nicht gestört wird und im schlimmsten Fall so aus dem Gleichgewicht gerät, so dass sich dort auch schädliche Lebewesen vermehren können, wie zum Beispiel die Giardien.

Giardien sind einzellige Parasiten und weltweit verbreitet, auch beim Menschen oder bei Katzen. Ein leichter Befall mit Giardien ist meist auch nicht sonderlich dramatisch, oft verläuft er sogar symptomlos bzw. "stumm": Weder dein Hund noch Du merken, dass die Giardien da sind. Die Infektion heilt problemlos aus.

Gewinnen die Giardien aber die Oberhand, weil ihre Vermehrung z.B. aufgrund einer gestörten Darmflora außer Kontrolle gerät, kann es zu klinischen Symptomen kommen, der sogenannten Giardiose. Dann gibt es das volle Programm: Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfälle. Letztere sind breiig oder wässrig, grünlich-gelb und stinken fürchterlich. Dummerweise werden mit jedem Stuhlgang Millionen infektiöser Giardien-Zysten ausgeschieden, die in der Umgebung lange infektiös bleiben und weitere Wirte, z.B. über das Trinkwasser, befallen können. Dort geht der Kreislauf dann von vorn los.

Usniotica von PerNaturam hilft, das Gleichgewicht der Darmflora wieder herzustellen. Seinen Namen hat das Produkt übrigens von der Gattung Usnea, oft als Bartflechten bezeichnet. Aus dem Extrakt der Flechtenarten wird der antibiotisch wirkende Stoff Usninsäure (ein gelber Feststoff) gewonnen. Usniotica von PerNaturam enthält Konzentrate aus Ringelblume und Bartflechte.

PerNaturam gibt auch eine Empfehlung, wie Du vorgehen solltest, wenn dein Hund erkennbar (also mit Symptomen) mit Giardien belastet ist. Die Empfehlung von PerNaturam folgt weiter unten..

Zusammensetzung

Neutralöl, Konzentrate aus Bartflechte und Ringelblume

Fütterungshinweise

Je nach Problematik, Gewicht und Größe des Hundes 3 x täglich 1-3 ml (1 Teelöffel fasst 3 ml). Vor Gebrauch schütteln!

Inhaltsstoffe

Mineralstoffe: Ca 0,002 %, P 0,01 %, Na 0,001 %

Therapie-Empfehlung

Es gibt von PerNaturam eine Therapie-Empfehlung bei einem Befall mit Giardien, die Du Dir hier herunterladen kannst.

Für welches Tier?:
Hersteller:
Anwendungsbereich:
Inhalt:
50,00 ml

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Aus dem Eifelwiese-Lexikon: Giardien

Giardien sind einzellige Parasiten, nicht größer als einen tausendstel Millimeter (meist um die 20µm oder kleiner), die auf der Oberfläche des Dünndarms deines Hundes leben und sich dort mit einer Art Saugnapf verankern können. Im Dünndarm gibt es natürlich ausreichend Nährstoffe für sie, so dass sie sich einfach vom Darminhalt ernähren können, doch dazu gleich mehr.

Die Übertragung von Wirt zu Wirt erfolgt durch infektiöse Zysten. Wenn die Giardien den Dünndarm hinunter "wandern", ändert sich auch der pH Wert der Umgebung, denn er ist je nach Darmregion sehr unterschiedlich. Die Giardien können somit anhand des pH-Wertes merken, ob sie sich weiter "oben" oder weiter "unten" im Darm befinden und bilden, je weiter sie Richtung "Ausgang" wandern, schließlich ovale und infektiöse Zysten, die mit dem Kot deines Hundes ausgeschieden werden. Und das sind oftmals mehrere Millionen infektiöse Giardien-Zysten pro Stuhlgang. Diese Zysten sind dann natürlich wieder eine Infektionsquelle für z.B. andere Hunde oder auch Menschen. Die Infektion erfolgt also fäko-oral (ja, die Bezeichnung gibt es tatsächlich).

Die Wirtsspezifität der Giardien ist nicht immer sehr ausgeprägt. So gibt es einen Giardien-Typen, der sowohl Hunde als auch Menschen oder Katzen befallen kann. Die Giardien können somit auch von Mensch auf den Hund oder umgekehrt übertragen werden. Infektionskrankheiten, die von Mensch zu Tier übertragen werden können, nennt man Zoonosen.

Die Zysten der Giardien sind recht widerstandsfähig und teils bis zu mehreren Monaten lebensfähig. Bei Menschen mit schwachem Immunsystem (z.B. AIDS) können sie sich enorm stark vermehren und lebensbedrohlich sein. Und warum werden diese fiesen Gesellen nicht vom Immunsystem erkannt? Leider verändern Giardien immer wieder ihre Oberflächenstruktur, so dass das Immunsystem sie nur schwer erkennen kann. Allein dafür besitzen Giardien ca. 250 Gene, nur um das Immunsystem des Wirts zu täuschen. Sie sind somit perfekt an das Leben in ihrem Wirt angepasst.

Um sich zu vermehren, müssen Giardien natürlich Nährstoffe bekommen. Sie nehmen im Darm Kohlenhydrate (Zucker) auf und bauen diese anaerob (ohne Sauerstoff) ab. Verzichtet bei einem Befall Eures Hundes mit Giardien daher unbedingt auf stärkehaltiges Futter (bis auf wenige Ausnahmen fast alle Trockenfutter) und Nahrungsmittel wie Reis, Mais, Kartoffeln oder Nudeln verzichten. Denn im Darm wird die Stärke , ein Polysaccharid (hier sind mehrere Zuckermoleküle miteinander verknüpft), in seine Monosaccharide (also die einzelnen Zuckermoleküle) gespalten. Und bei Stärke sind diese einzelnen Zuckermoleküle nichts anderes als Glucose (Traubenzucker).

Bei stärkehaltiger Nahrung werden die Giardien somit wie im Schlaraffenland mit Zucker versorgt und können prächtig gedeihen. Ohne Zucker hingegen werden sie auf Diät gesetzt und ausgehungert. Die "klassische" Therapie ist übrigens die Gabe von Antibiotika wie Metronidazol. Inwiefern das sinnvoll ist, muss je nach Fall entschieden werden. Gerne werden auch mal symptomlose Hunde behandelt, was dann die Durchfälle erst auslöst. Bei der Entdeckung einer Infektion mit Giardien also erstmal einen ruhigen Kopf bewahren und nicht in Panik geraten.

Von: Dr. Michael Vobis

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