PerNaturam Enterogan-Dog hilft bei Vergiftungen
Enterogan-Dog 250 g

Artikelnummer: PNH045-02

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Enterogan-Dog - Pflanzenkonzentrate zur Pflege der Darmflora

Der Darm deines Hundes bzw. die Schleimhaut des Darms sollte soweit gestärkt werden, dass die Darmflora ausgeglichen ist, nützliche und schädliche Bakterien und Keime sind in Balance. Die Darmflora spielt nicht nur, wie gerne irrtümlich angenommen, eine entscheidende Rolle bei der Verdauung, sondern ganz besonders auch beim Aufbau und Erhalt des Immunsystems. Eine gute Darmflora ist die beste Waffe gegen Infektionen und Krankheitserreger. Gerät diese Balance aus dem Gleichgewicht, kann es zu einer starken Vermehrung unerwünschter Keime oder auch Parasiten, wie z.B. Kokzidien, kommen.

Mit Enterogan von PerNaturam kannst du den aus der Balance geratenen Darm Deines Hundes positiv unterstützen und stärken und somit Parasiten und unerwünschte Keime beim Wachstum zu behindern und ihnen die Ansiedlung im Darm zu erschweren.

Enterogan enthält dazu die ätherischen Öle von Origanum, Thymian und Salbei, so wie sie im Darminhalt der Beutetiere enthalten wären. Zusätzlich ist Enterogan von PerNaturam mit Löwenzahnwurzel bereichert, welche bereits früher als sogenanntes Hausmittel bei einer Infektion mit Kokzidien eingesetzt wurde.

Löwenzahnwurzel wirkt dabei insbesondere durch seine Bitterstoffe (Amara). Die traditionelle Heilpflanze soll den Gallenfluss und auch die Aktivität der Leber anregen. Die kräftigen und recht tiefreichenden Wurzeln des Löwenzahns enthalten Inulin, ein Ballaststoff mit präbiotischer Wirkung. Besonders bei einer geschwächten Darmflora kann zur Stärkung auf inulinhaltige Pflanzen wie Löwenzahnwurzel zurückgegriffen werden.

Enterogan von PerNaturam enthält aber noch einen Zusatz von Guarkernmehl. Das Mehl wird aus den Samen der indischen Guarbohne (Cyamopsis tetragonoloba) gewonnen und enthält Guaran, auch Guargummi genannt. Guaran hat ein hohes Wasserbindungsvermögen und unterstützt hier als Präbiotika die Darmflora.

Zusammensetzung

Guarkernmehl, Löwenzahnwurzel, Konzentrate aus Olivenblättern, Origanum, Salbei und Thymian

Inhaltsstoffe

Analytische Bestandteile und Gehalte: Rohprotein 8,5 %, Fettgehalt 2,3 %, Rohfaser 8 %, Rohasche 8,5 %

Mineralstoffe: Ca 0,84 %, P 0,13 %, Na 0,05 %

Anwendungshinweise

  • Hunde bis 5 kg Gewicht bekommen bei Bedarf täglich 1,5 g
  • Schwere Hunde je 10 kg 2 bis max. 8 g
  • Welpen erhalten zwischen 0,2 und 0,5 g, sobald sie selbstständig fressen.

Der Messlöffel fasst 1,5 g

Für welches Tier?:
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250,00 g

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Aus dem Eifelwiese-Lexikon: Kokzidien

Gelegentlich liest man, dass unerwünschte Einzeller und Keime im Darm Kokzidien genannt werden. Dies ist so natürlich nicht richtig, denn die Darmflora selbst besteht ja bereits aus unzähligen Einzellern, beim Menschen z.B. aus geschätzten 100 Billionen Mikroorganismen.

Beim Hund variiert die Anzahl der Darmbewohner natürlich stark je nach Rasse und Größe. Nichtsdestotrotz konkurrieren im Darm erwünschte Darmkeime (hilfreich z.B. bei der Verdauung) mit unerwünschten, wie z.B. krankheitserregenden Bakterien oder auch Parasiten. Die Kokzidien gehören dabei zu einer Familie der letztgenannten Gruppe an unerwünschten Darmbewohnern.

Kokzidien, auch Sporentierchen genannt, sind intrazelluläre Parasiten des Darms. "Intra" bedeutet innerhalb und folgerichtig leben Kokzidien innerhalb der Darmzellen ihres Wirtes. Das klingt natürlich ziemlich beängstigend, denn auch Krankheiten wie Malaria oder Lepra gehen auf intrazellulär lebende Erreger zurück. Intrazelluläre Parasiten leben also gut versteckt in den Zellen ihres Wirtes, die Kokzidien in den Epithelzellen des Darms oder anderen darmassoziierten Zellen, in denen sie sich dann auch vermehren. Dabei werden die Darmzellen zerstört, es kann zu entzündlichen Reaktionen kommen.

Die Folge: Durchfälle unterschiedlicher Schwere, Müdigkeit, verringerter Appetit, Abmagerung, Fieber, Dehydratation (starker Wasserverlust). Die Krankheit aufgrund eines Befalls mit Kokzidien nennt man Kokzidiose. Bei Welpen können insbesondere die starken Durchfälle zu Todesfällen führen, da sie noch nicht über ausreichende Reserven verfügen.

Die Übertragung der Kokzidien erfolgt über Oozysten, sozusagen die Eier der Kokzidien. Diese werden mit dem Kot ausgeschieden, der dann für andere Hunde infektiös ist. Die Oocysten kann man im Kot infizierter Tiere innerhalb einer Untersuchung mit dem Mikroskop entdecken. Es kommt vor, dass auch Zwischenwirte wie z.B. Nagetiere Teil des Lebenszyklus der Kokzidien sind. Im Zwischenwirt vermehren sich die Kokzidien nicht weiter, bleiben in ihm aber für mindestens zwei Jahre infektiös, so dass sich Hunde auch durch den Verzehr von rohem Fleisch entsprechend befallener Zwischenwirte infizieren können.

Zur Therapie einer akuten Kokzidiose greift man gern auf Sulfonamide zurück (rein synthetische Verbindungen) wie z.B. TSO-Tabletten, um den Kokzidien den Garaus zu machen.

Nebenbei bemerkt: Das in Wuppertal erstmalig hergestellte und fast unaussprechliche "Sulfamidochrysoidin" (Handelsname Prontosil) von Bayer war der erste Arzneistoff aus der Klasse der Sulfonamide, für dessen Entdeckung 1939 der Nobelpreis in Medizin an den deutschen Arzt Gerhard Domagk vergeben wurde.

Von: Dr. Michael Vobis

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